Aachen, 14. Juli 2026 – Das Goldwechselhaus, ein international tätiges Familienunternehmen im An- und Verkauf von Edelmetallen, Schmuck und historischen Münzen, verzeichnet in Nordrhein-Westfalen, wo es 17 Filialen betreibt, ein deutliches Wachstum im ersten Halbjahr 2026. Die aktuelle Entwicklung der Gold- und Silberpreise bestätigt zugleich, dass Edelmetalle, trotz der jüngsten Kurskorrekturen, ihre Rolle als stabile Anlageklasse behaupten.

Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 hat das Unternehmen seine Aktivitäten in Deutschland deutlich ausgeweitet. Die Anzahl der Transaktionen ist um 49 Prozent gestiegen, der Gesamtwert aller Transaktionen hat um 83 Prozent zugelegt. Besonders dynamisch entwickelte sich das Kerngeschäft mit Edelmetallen. Beim Goldankauf erhöhte sich die Zahl der Transaktionen um 28 Prozent, der Wert der angekauften Goldpositionen nahm um 66 Prozent zu. Beim Silber war das Wachstum noch ausgeprägter: Die Anzahl der Ankäufe hat sich fast verdoppelt, der entsprechende Wert sich mehr als vervierfacht. Auch der Verkauf von Anlagegold und -silber entwickelte sich sehr positiv. Beim Verkauf von Gold erzielte das Goldwechselhaus in Deutschland im ersten Halbjahr 2026 einen Zuwachs von 89 Prozent, beim Verkauf von Silber ein Plus von 55 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Der Online-Shop des Unternehmens, über den Kunden Barren und Münzen als Investment erwerben, trägt zunehmend zum Wachstum im deutschen Markt bei. Das gesamte Verkaufsvolumen des Webshops erhöhte sich im ersten Halbjahr 2026 in Deutschland um 85 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres. Viele Kunden nutzen dabei die Möglichkeit, online zu bestellen und die Ware direkt in einer der 17 Filialen in NRW abzuholen. Edelmetalle und Münzen können aber auch direkt in den Filialen gekauft werden.
Das erste Quartal 2026 war durch eine außergewöhnlich hohe Nachfrage geprägt und stellte ein Extremquartal dar. „Das zweite Quartal zeigt hingegen eine Entwicklung, die wieder stärker der der vergangenen Jahre entspricht und eine Normalisierung signalisiert, bleibt aber klar über Vorjahresniveau. Im deutschen Markt lag die Anzahl der Transaktionen im zweiten Quartal 2026 um 20 Prozent über den Werten des zweiten Quartals 2025“, erläutert Johan de Ruiter, CEO vom Goldwechselhaus.
Eine Detailbetrachtung des Monats Juni macht deutlich, dass nach der Korrektur im Frühjahr eine deutliche Belebung eingesetzt hat. Im Juni 2026 stieg die Anzahl der Transaktionen in Deutschland im Vergleich zum Juni 2025 um 26 Prozent. Besonders stark war die Dynamik im Verkauf: Die Zahl der Verkäufe lag im Juni 2026 um 95 Prozent über dem Wert des Vorjahresmonat. Auch der Ankauf verzeichnete ein solides Plus von 14 Prozent. „Dies zeigt für uns als Goldwechselhaus ein Marktbild, in dem auf eine Phase außergewöhnlicher Aktivität eine gesunde Korrektur folgt, ohne dass die Nachfrage strukturell nachlässt“, so de Ruiter.
Die Preisentwicklung im ersten Halbjahr 2026 war von hoher Volatilität geprägt und blieb zugleich klar über den Niveaus des Vorjahres. Der Goldpreis startete zu Jahresbeginn bei rund 118.000 Euro pro Kilogramm, erreichte im Verlauf des ersten Halbjahres einen Höchststand von etwa 145.000 Euro und liegt aktuell geringfügig unter dem Niveau vom Jahresanfang. Damit bewegt sich Gold weiterhin deutlich über den Preisniveaus von 2025. Bereits im September 2025 hatte der Goldpreis erstmals die Marke von 100.000 Euro pro Kilogramm überschritten, ein Niveau, das damals als kaum erreichbar galt und heute klar übertroffen wird.
Silber überschritt im Januar kurzzeitig die Marke von 3.000 Euro pro Kilogramm und hat sich seither nahezu halbiert, liegt aber weiterhin spürbar über dem Niveau vor einem Jahr. Die aktuelle Marktphase ist stark von makroökonomischen Faktoren geprägt. Hohe Zinsen und attraktive Renditen auf Staatsanleihen machen Anlageformen wie Gold vorübergehend weniger attraktiv“, ordnet de Ruiter die Situation ein. „Ein starker US-Dollar dämpft zugleich die Nachfrage außerhalb des Dollarraums. Zugleich bleibt die strukturelle Nachfrage nach Gold, insbesondere durch Zentralbanken und langfristig orientierte Investoren, hoch. Vor diesem Hintergrund ist die jüngste Preisentwicklung eher als zyklische Korrektur zu verstehen, nicht als Schwächung der Rolle von Edelmetallen im Vermögensaufbau und in der Absicherung.“
Für Verbraucher und Investoren eröffnet die aktuelle Marktsituation gleich mehrere Chancen. Die nach wie vor hohen Preisniveaus machen es weiterhin attraktiv, Schmuck, Gold und Silber, historische Münzen oder andere Edelmetallobjekte zu verkaufen und in Bares umzuwandeln. Gleichzeitig bietet die Kurskorrektur Einstiegsmöglichkeiten für langfristig orientierte Anleger, die Edelmetalle als strategische Beimischung in ihren Portfolios nutzen möchten, um sich gegen wirtschaftliche und geopolitische Risiken abzusichern.