In der Rubrik „Zeit für einen Klassiker“ erkunden wir die Geschichte von Uhren mit Vergangenheit. In dieser Nummer stellt uns Alexandra ihre gebrauchte Omega Constellation Manhattan vor – eine Uhr, die nicht nach Aufmerksamkeit heischt, aber jedem Kenner auffällt. Ihr Freund schenkte ihr diese Uhr als Anerkennung für die harte Arbeit, mit der sie es schaffte, ihren Traum zu verwirklichen.

Als Notaranwärterin und später als beigeordnete Notarin investierte Alexandra über Jahre hinweg zahllose lange Bürotage, Abende und Wochenenden in ihren großen Traum: Notarin in einer der großen Kanzleien im Amsterdamer Business-Viertel „Zuidas“ zu werden. Als sie das erreicht hatte, arrangierte ihr Freund einen Überraschungstreff bei Dickys – dem angesagtesten After-Work-Hotspot der Zuidas. „Beim Toast mit Champagner schob er mir eine Geschenkschachtel zu – mit der schönsten Uhr, die ich jemals gesehen hatte.“
Die Omega Constellation Manhattan ist keine Uhr, die sich in den Vordergrund drängt. Die vier markanten Krappen auf der Lünette, das integrierte Bicolor-Armband aus Stahl und Gelbgold, die diamantenbesetzte Lünette und das champagnerfarbene Zifferblatt verleihen der Uhr einen zeitlos eleganten Charakter. „Bicolor-Uhren sind im Zuidas-Viertel eher unüblich. Das gefällt mir; es passt zu mir, vom Standard abzuweichen.“
Es bedeutete Alexandra auch viel, dass ihr Freund eine Pre-owned Uhr für sie ausgesucht hatte. „Er weiß, dass ich Wert auf Nachhaltigkeit und bewussten Konsum lege. Die schönsten Dinge brauchen nicht neu zu sein. Dass er daran bei der Auswahl meines Geschenks gedacht hat, macht die Uhr für mich noch wertvoller.“
Die Constellation wurde 1952 als erstes serienmäßig hergestelltes Chronometer von Omega präsentiert. Auf der Rückseite ist die Genfer Sternwarte eingraviert, umgeben von acht Sternen, die jeweils für einen von Omega aufgestellten Präzisionsrekord stehen. 1982 stellte Omega die Constellation Manhattan vor – mit den charakteristischen vier Krappen auf der Lünette und dem integrierten Armband, das dem Modell seine unverwechselbare Silhouette verleiht. Die Bicolor-Ausführung mit dem diamantenbesetzten Ring um das Zifferblatt – der Lünette – wurde schon bald zur Ikone.
Alexandra trägt ihre Constellation jeden Tag, bei Mandantengesprächen ebenso wie zur Urkundenunterzeichnung, einfach immer. „Ich lege sie morgens als erstes an und abends als letztes ab. Weil sie mich daran erinnert, wofür ich so hart gearbeitet habe und welche Werte mir wichtig sind.“
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